30. Dezember:
Tag des Natrons,
Tag der Speisesoda,
Bicarbonate Of Soda Day

wird jährlich am 30. Dezember gefeiert.
Backpulver ist beispielsweise eine Mischung aus einem Backtriebmittel (als CO²-Quelle), meist Natriumhydrogencarbonat (Natron) oder Kaliumhydrogencarbonat und wird für den Gebrauch in Haushalten in Portionsverpackungen („Briefchen“) im Handel angeboten. Bei Teigen wird es vor allem dem Rührteig zugefügt. Im Mürbeteig (Tortenböden, Kekse) ist der Einsatz von Backpulver eher selten. Im Hefeteig kommt Hefe als Backtriebmittel zum Einsatz. Bei flachen Dauergebäcken wird eher Ammoniumhydrogencarbonat verwendet, für Lebkuchen und Honigkuchen in Verbindung mit Kaliumcarbonat (Pottasche). Manchmal wird für Lebkuchen auch Hirschhornsalz oder eine Mischung von Ammoniumhydrogencarbonat und Ammoniumcarbamat im Verhältnis 1:1 eingesetzt.
Das erste Backpulver wurde 1843 von dem in Birmingham ansässigen Lebensmittelhersteller Alfred Bird entwickelt. Das Backpulver wurde von Eben Norton Horsford, einem Schüler von Justus von Liebig, erfunden. Horsford experimentierte zunächst mit saurem Calciumphosphat und Natriumhydrogencarbonat. Der deutsche Apotheker und Unternehmer Ludwig Clamor Marquart produzierte und vertrieb als Erster auf dieser Grundlage ein entsprechendes Backpulver.
Liebig führte 1868 weitere Arbeiten über Backpulver und Brotbacken durch, als in Ostpreußen eine große Hungersnot herrschte. In Hannover wurde Backpulver nach der Rezeptur des Chemikers Justus von Liebig zunächst ab Anfang 1869 von der Fabrik chemischer Produkte und Farbewaaren Hartmann & Hauers, Holzmarkt 4, angeboten. Der Erfolg des Backpulvers in Deutschland begann schließlich mit August Oetker, der 1891 die Aschoff’sche Apotheke in Bielefeld erworben hatte und Backpulver in kleinen Portionen verkaufte. Er bewarb die Verwendung zum privaten Kuchenbacken im Gegensatz zur bisherigen Verwendung in Bäckereien zum Brotbacken. Ab 1893 füllte er sein Backpulver Backin ab, 1898 ging er zur Massenproduktion über. Am 27. November 1902 wurde die Marke registriert. Am 21. September 1903 wurde das entsprechende Verfahren durch Oetker patentiert, das bis heute Anwendung findet.
Natriumbikarbonat, auch „Sodabikarbonat“ genannt, war für Groucho Marx eine häufige Quelle von Pointen in den Marx Brothers– Filmen. In „Entensuppe “ spielt Marx den Anführer einer Nation im Krieg. In einer Szene erhält er vom Schlachtfeld die Nachricht, dass sein General einen Gasangriff meldet, und Groucho sagt zu seinem Adjutanten: „Sag ihm, er soll einen Teelöffel Natron und ein halbes Glas Wasser nehmen.“ In „Eine Nacht in der Oper“ wendet sich Grouchos Figur an das Eröffnungspublikum einer Oper, indem sie über den Leadtenor sagt: „Signor Lassparri stammt aus einer sehr berühmten Familie. Seine Mutter war eine bekannte Basssängerin. Sein Vater war es.“ der erste Mann, der Spaghetti mit Natron füllte und so Verdauungsstörungen verursachte und gleichzeitig heilte.
In dem Joseph L. Mankewicz-Klassiker „ Alles über Eva“ hat die Max-Fabian-Figur (Gregory Ratoff) eine längere Szene mit Margo Channing (Bette Davis), in der er, unter Sodbrennen leidend, Limonade verlangt und diese dann trinkt, was ein deutliches Rülpsen hervorruft. Channing verspricht, immer eine Schachtel Bicarb mit dem Namen von Max aufzubewahren.
https://de.wikipedia.org/wiki/Natriumhydrogencarbonat
https://en.wikipedia.org/wiki/Sodium_bicarbonate
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Bild von Monfocus auf Pixabay

 

 

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